Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/sommersonnenbluetentraum

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Regen

Gerade war ich einkaufen. Es hat geregnet. Den ganzen Tag war es schon grau, nur als unser Marini mit dem Stück Sonne von Dir auf den Weg geschickt wurde durchbrach die Sonne kurz das Grau, und machte die Welt golden und warm.

Als ich dann aus der Tür ging, war es schon dunkel, und es hat geregnet. Nicht viel, fast zu wenig um nass zu werden. Die Lichter spiegelten sich in den nassen Flächen auf der Straße. Es war schon fast wie Weihnachten, oder wenigstens wie Weihnachtsmarkt. Regen und Lichter. Ich habe mir dann auch gleich eine Packung Spekulatius gekauft. Ich habe auch gleich noch nach einer Tüte Leben im Nachfüllpack geguckt, aber nichts gefunden. Überhaupt gab es fast keine Sachen mehr, alles ausverkauft und leergeräumt. Dann muss ich halt improvisieren. Und so gibt es statt Spagetti Bolognese halt Nudeln mit Rot und Thunfisch. Und Mozzarella. Nicht das Selbe aber auch gut. Zum Schluss habe ich mir noch eine Kugel Zitroneneis gekauft und mir auf dem Rückweg vorgestellt, es sei Sommer.

Gleich geht's noch ins Eldorado. Ich werde Dich vermissen, auch wenn ich weiß, dass Du bei mir bist.

28.10.06 20:45


Werbung


Feuer



Gestern brannte der Himmel. Kein Feuer, das verbrennt. Auch kein Feuer, das wärmt, denn warm ist es schon sowieso. Der Himmel war hell. Und der Feuersturm jagte vom Wind zerrissene schwarze Wolken umher. Ich war ganz ruhig und dachte an Dich. Irgendetwas ging da oben vor. So Hell brannte der Himmel nachts noch nie. So hektisch waren die Wolken nur selten unterwegs. Irgendetwas besonderes musste es geben. Die Luft war warm. Viel zu warm für diese Jahreszeit. Hier unten streifte mir der Wind sanft und warm über's Gesicht. Dort oben ließen die Naturgewalten ihren Kräften freien Lauf. Klarer konnte man den Unterschied nicht spüren. Zwei Welten, eine dort oben, eine hier unten. Ganz anders. Irgendetwas besonderes ging da oben vor sich. Ich wusste nicht was. Ich schloss die Augen, jedoch konnte ich Dich einen Moment lang nicht finden. Dann wusste warum am Himmel alles so aufgeregt war. Der Himmel hatte einen neuen Star.


27.10.06 18:30


Ich bin Du.

Zwei Teile von der gleichen Sache. Wenn ich die Augen schließe, bist Du bei mir und ich bei Dir.
Heute ist ein komischer Tag. Nicht der dritte, sondern der erste. Diesmal wird es klappen. Nicht, weil es klappen muss, sondern, weil es klappen wird. Und ich habe ein gutes Gefühl. Ich weiß jetzt: Wir können uns gar nicht verlieren. Es wird nicht leicht werden, das ist klar, aber es wird gut werden, und wir werden größer bleiben.

Darum breite Deine Schwingen aus und flieg, wie Du es im Traum schon so oft getan hast. Wo immer Du auch hinfliegst und wie weit weg ich auch sein mag, ich bin doch bei Dir und Du bei mir. Du bist kein kleines Küken mehr. Du findest Deinen Weg und wirst nicht vom Himmel fallen, und wenn Dich doch mal der Mut verlässt, werde ich da sein und Dich auffangen. Wo immer Du bist. Das weiß ich jetzt.

Und nun flieg und zeige mir die Welt von oben.

26.10.06 20:51


Marini

Ich wusste gar nicht, dass draußen so spät im Jahr überhaupt noch Marienkäfer zu finden sind. Allerdings habe ich mir bis jetzt auch keine Gedanken darüber gemacht, wo sie den Winter über bleiben. Ob sie vielleicht im Schwarm in den Süden ziehen, oder vielleicht alle Winterschlaf machen? Oder vielleicht sucht sich einfach jeder Marienkäfer einen Blumentopf auf der Fensterbank einer freundlichen alten Frau und bleibt über Winter einfach da, und freut sich ab und zu über den Duft von frisch gekochtem Tee und manchmal auch von einem Stückchen Kuchen. Unwahrscheinlich - alle Möglichkeiten - aber denkbar.

Auf jeden Fall ist so ein kleines punktig putziges Marini, ganz unverhofft zu einem treuen Boten geworden. Klaglos bringt er die Wärme der Sonne, wichtige Botschaften und mehr von A nach B. Er denkt dabei nicht an sich, und ist dennoch zufrieden mit dem, was er tut, denn er bringt uns mit jeder Botschaft ein Stückchen Freude, und das ist ihm Lohn genug.

Gespannt warte ich schon auf die Ankunft unseren Freundes, er hat etwas ganz besonderes dabei. Und schon jetzt weiß ich was er Dir zurückbringen soll.
Es ist "ich liebe Dich."

25.10.06 19:20


25.10.06 01:10


Ich will...

Ich will für Dich da sein, und werde es immer für Dich da sein.
Ich will Dich auffangen, doch weiss ich nicht, ob ich da sein werde.
Ich will Dich umarmen, doch umarmen kann ich Dich nur kurz.
Ich will Dich festhalten, doch ich habe Angst zu viel zu verlieren.
Ich will Dir immer nah sein, und weiss dass ich das doch nur in meinem Herzen sein kann.

--

        

23.10.06 14:48


Three in One

Ich schließe die Augen. Es ist windig geworden, hier man Deich. Der Sand rieselt nicht mehr. Vorerst? Dunklere Wolken unter dem geschlossenem grau des Himmels, vom Wind zerfetzt, tauchen den Deich in ein unwirkliches Licht. Es ist kühl, aber nicht unangenehm.
Das Gefühl aus Sand vor mir ist unerwartet groß, und stabil. Es dauert eine Weile, bis ich es komplett umschritten habe, bis ich es von allen Seiten betrachtet habe. Ich bin überrascht, das ist nicht, was ich erwartet hatte. Geahnt vielleicht. Dann wieder schnell verdrängt. Das Gefühl ist groß, bedeutend.

Immer noch ist Herbst, doch immer öfter lugen auch die goldenen Seiten hervor. Hier ein herbstlicher Sonnenstrahl, der durch die Wolken bricht, da ein goldenes Blatt, das im Herbstlicht wiegt. Dann kündigt sich die melancholische Stimmung des herbstlichen Verfalls an. Das sommerliche Grün verfärbt sich gelb. Gelb, rot, braun, golden. Die unterschiedlichsten Farbschattierungen sind zu erspähen. Das sommerliche Grün verfärbt sich gelb, wird weniger und fällt als Teppich aus Blattgold und Sternenstaub zu Boden.
Wenn der Herbst kommst ist es manchmal ein bisschen wie Verfall, manchmal ist es ein bisschen traurig und manchmal ist es das sogar sehr. Doch was übrig bleibt sind unzerstörbare Ruinen, umgeben von einem goldgelben Blättermeer, umschmeichelt von den Sonnenstrahlen, die durch die Zweige der Bäume fallen und die Erinnerung festhalten für die Unendlichkeit.

Noch einmal gehe ich langsam umher, schaue das Gefühl von allen Seiten an. Trotz der großen Ähnlichkeit, es ist sicher kein "Ich hab' Dich lieb".

Ich öffne die Augen. Draußen ist es golden. Kurz versuche ich die Farben zu zählen, höre aber bald damit wieder auf. Die Sonnenstrahlen, nicht mehr stark genug um von außen zu wärmen, geben dennoch ein warmes Gefühl.
Ich schließe die Augen. Das warme Gefühl begleitet mich. Die Blumenwiese ist schöner als je zuvor. Im sonnenbestrahlten Haus ist es ruhig, es duftet nach Kuchen. Ich schließe die Augen, obwohl ich sie schon zu habe. Ich atme tief ein und bleibe noch ein bisschen hier.

22.10.06 13:39


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung